Edguy / The Unity: Live in Bochum

25 Jahre Edguy, die Rückkehr in (für Bandverhältnisse) kleine Clubs und ein zum Jubiläum passendes Best Of-Programm? Obwohl ich bei Edguy und vergleichbarem seit längerem raus bin - die alten Sachen sind eben nach wie vor geil. Also wurde die Gelegenheit genutzt, sich die Band in einem doch recht familiären Rahmen noch einmal anzusehen. 

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Type O Negative - Ein Denkmal in Grün

Eine beliebte Beschäftigung von mir ist es in letzter Zeit, von einer bestimmten Band sämtliche in der Sammlung verfügbaren Songs in einen Ordner zu packen, diesen auf einen USB-Stick zu ziehen und dann die Songs beim Autofahren alphabetisch durchzuhören. Da entdeckt man so manche Perle wieder oder stellt auch mal fest, dass nicht immer alles Gold ist, was die Lieblingsbands im Laufe der Zeit so veröffentlicht haben. Die letzte Band, mit der ich das gemacht habe waren Type O Negative.

Und da wuchs relativ schnell die Erkenntnis, dass ich dieser Band hier dringend einmal ein Denkmal errichten muss. 

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Schmuddelkinder Part 4: My Dying Bride - 34,788%... Complete (1998)

My Dying Bride, meiner Meinung nach die beste Metalband der Welt. Seit nunmehr 25 Jahren, zwölf regulären Studioalben und diversen EPs liefert die britische Doom/Death-Legende Qualität ab. 1998 jedoch erschien mit ihrem fünften Album "34,788%... Complete" eine Platte, die die Gemüter spaltete. Dass man sich (wie man heute weiß vorübergehend) vom Death Metal bereits seit zwei Platten verabschiedet hatte, war eigentlich bei den Fans in meiner Erinnerung relativ geräuschlos durchgegangen. Nun aber sprachen die Reviews und Vorabberichte von modernem Sound, Experimenten, von Trip Hop gar. O tempora, o mores! Gut - und dann war es natürlich auch noch das erste Album ohne Martin Powell, sprich: Es gab keine Violine mehr. 

Ist diese Platte wirklich so anders, wie sie seinerzeit gemacht wurde? Kann eine Band wie My Dying Bride nicht einmal experimentieren, ohne dafür auf den Sack zu bekommen? Sind die Experimente, sofern es welche gab, überhaupt geglückt? Mit fast 20 Jahren Abstand: Wollen wir doch mal sehen!

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Mark Lanegan Band / Duke Garwood / Lyenn: Live in Bochum

Seit vielen Jahren bin ich begeisterter Anhänger von Mark Lanegan, den ich seinerzeit über seine Band Screaming Trees  kennenlernte und der in den letzten 20 Jahren eine kaum noch zu überblickende Anzahl von Solo-Alben, Kollaborationen, Gastauftritten und anderem Material veröffentlicht hat. Es vergeht eigentlich kein Jahr ohne nicht mindestens ein Album mit seiner Beteiligung. Alles ist mindestens gut, meistens ist es deutlich mehr. Nun bot sich endlich die Gelegenheit, Lanegan und seine Soloband einmal live zu erleben, und das auch noch direkt vor der Haustür in der Zeche zu Bochum. Also nichts wie hin da!

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Schattenscheiben Part 3: IQ - The Seventh House (2000)

Das siebte Album von IQ hört auf den Namen "The Seventh House" und erschien im Jahr 2000. Zwischen seinem Vorgänger, dem Magnum Opus "Subterranea" (1997) und dem Nachfolger "Dark Matter" (2004), dem meiner Meinung nach besten Album von IQ,  geht "The Seventh House" ein wenig unter. Anläßlich der kürzlichen Wiederveröffentlichung der Platte auf Vinyl will ich mich heute einmal etwas genauer mit diesem Album auseindersetzen .

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