Schmuddelkinder Part 4: My Dying Bride - 34,788%... Complete (1998)

My Dying Bride, meiner Meinung nach die beste Metalband der Welt. Seit nunmehr 25 Jahren, zwölf regulären Studioalben und diversen EPs liefert die britische Doom/Death-Legende Qualität ab. 1998 jedoch erschien mit ihrem fünften Album "34,788%... Complete" eine Platte, die die Gemüter spaltete. Dass man sich (wie man heute weiß vorübergehend) vom Death Metal bereits seit zwei Platten verabschiedet hatte, war eigentlich bei den Fans in meiner Erinnerung relativ geräuschlos durchgegangen. Nun aber sprachen die Reviews und Vorabberichte von modernem Sound, Experimenten, von Trip Hop gar. O tempora, o mores! Gut - und dann war es natürlich auch noch das erste Album ohne Martin Powell, sprich: Es gab keine Violine mehr. 

Ist diese Platte wirklich so anders, wie sie seinerzeit gemacht wurde? Kann eine Band wie My Dying Bride nicht einmal experimentieren, ohne dafür auf den Sack zu bekommen? Sind die Experimente, sofern es welche gab, überhaupt geglückt? Mit fast 20 Jahren Abstand: Wollen wir doch mal sehen!

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Schmuddelkinder Part 2+3: Iron Maiden - The Virtual X(I) Factor

Iron Maiden - eine Band, zu der im Grunde alles gesagt ist. Aber noch nicht von mir. Und schon gar nicht zu der weithin geschmähten Ära mit Blaze Bayley am Mikrofon. Die heutigen Schmuddelkinder: "The X Factor"  (1995) und "Virtual XI" (1998).

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Schmuddelkinder Part 1: Fear Factory - Digimortal (2001)

Als erste Platte dieser Reihe widme ich mich heute dem Album "Digimortal" von Fear Factory.

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Neue Reihe: Schmuddelkinder

Die zweite von derzeit geplanten drei Reihen, die ich hier zunächst einführen und dann nach und nach mit Inhalt füllen möchte, hört auf den Namen "Schmuddelkinder".

Es gibt ja viele Bands, von denen gesagt wird: "Klasse Band, bis auf diese eine Scheibe". Dieser eine Schandfleck in der Discographie, der eine schwarze Fleck auf dem ansonsten weißen Anzug. Prominentestes Beispiel ist sicherlich "St. Anger", um die es hier vielleicht eines Tages auch einmal gehen wird.

Aber es gibt viele Bands mit so einem Album (oder auch mehreren), wenn auch vielleicht nicht in einem derart heftigen Ausmaß wie das bei Metallica der Fall ist. Diese Platten werden regelmäßig in Rückblicken, Berichten oder auch Reviews zu aktuellen Alben noch einmal kräftig abgesaut und ich bin mir sicher, dass das allzu oft als Automatismus oder bloße Nachplapperei passiert, ohne sich mit dem entsprechenden Album überhaupt einmal angemessen befasst zu haben. Das Album kann nichts können, weil man das vor fünf, zehn oder zwanzig Jahren auch schon so gesehen hat und weil das in Zeitschrift X ja auch so drinsteht.

In der Reihe "Schmuddelkinder" möchte ich den Fokus auf solche Alben legen und schauen, was eigentlich dran ist an den Vorwürfen. 

 

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